FaschingsClub Kissendorf e.V.Mit zwei Bands in die Bibertaler Partynächte (Artikel vom 02.10.2009 aus der Günzburger Zeitung)Wenn eine Faschingsgesellschaft feiert, tut sie es richtig. Jedenfalls in Kissendorf. Hier hat der örtliche Faschingsclub schon am Dienstag mit dem Aufbau des Partyzeltes begonnen, damit bis zur Feier am Freitag und Samstag auch alles bereitsteht. Nach einem halben Jahr Vorbereitung begeht der Kissendorfer Faschingsclub in diesen Tagen mit zwei Bands seinen fünften Geburtstag. Hunderte Besucher werden bei den ersten Bibertaler Partynächten erwartet. Los geht es gleich am Freitag im Festzelt mit der Band Shark. Die sieben Musiker werden sich etwas ab 22 Uhr durch die Geschichte des Rocks spielen. Martin Durst, der die Party mit organisiert, geht davon aus, dass die Coverband auch viel Aktuelles zum Besten geben wird. „Einlass ist dann ab 20 Uhr am Freitag“, sagt Durst. Die Organisatoren rechnen mit einem gut gefüllten Partyzelt. Es ist 50 Mal 25 Meter groß und steht dort, wo auch das Bezirksmusikfest stattfand, erklärt Durst. Schon von der Linde in Kissendorf sei das Spektakel zu sehen, Parkplätze sollen ausgeschildert werden.Für hungrige und durstige Gäste gibt es in einem benachbarten kleineren Zelt Getränke und viele bierzelttaugliche Speisen, von Pommes über Würstchen bis hin zu einem Braten am Samstag.Die Isartaler Hexen kommenDann dürfte das Partyzelt ein zweites Mal gut gefüllt sein. Die Isartaler Hexen haben sich schließlich für 20 Uhr angekündigt. Ab 18 Uhr ist an diesem Abend Einlass. Karten für das Spektakel am Samstag gibt es nur noch an der Abendkasse, wie die Organisatoren bestätigen. Wer lieber ohne Auto anreisen möchte, sollte sich vorab im Internet auf der Homepage der Kissendorfer Faschingsfreunde über die Abfahrtszeiten des Shuttlebusses informieren.60 Mitglieder gehören dazuDer noch junge Verein hat mittlerweile schon 60 Mitglieder, die alljährlich das närrische Treiben gemeinsam gestalten. Lustige Unternehmungen, Faschingswagenbau oder die End-of-Summer-Party sind es, die den Verein seit fünf Jahren zusammenschweißen. Mit den Bibertaler Partynächten wird das nun erst einmal gebührend gefeiert.Informationen zur Anfahrt und zum Shuttlebus gibt es online unter www.faschingsclub-kissendorf.de.Dem Ernst des Lebens ein Schnippchen schlagen(Artikel vom 23.04.2005 aus der Neu-Ulmer Zeitung)Die "Pflege von Faschingsbräuchen" ist der satzungsgemäß-heitere Zweck des neu gegründeten Vereins "Faschings-Club Kissendorf". Der Vereinszweck wird "insbesondere durch die Teilnahme an Faschingsumzügen verwirklicht". 32 Anwesende, davon 31 Stimmberechtigte, hoben den fröhlichen Club im Kissendorfer Feuerwehrheim aus der Taufe.Bibertals Bürgermeister Robert Strobel fungierte als Taufpate des neugegründeten "Faschings-Clubs Kissendorf". Er leitete die Wahl zur ersten Vorstandschaft des neuen Vereins. Zusammen mit Gemeinderat Joachim Wolf war Strobel ins Feuerwehrheim gekommen, um dem Vereinspflänzchen namens des Gemeinderates ein gutes Gedeihen zu wünschen.Satzung beschlossenNach kurzer Diskussion über den Vereinszweck wurde die Satzung einstimmig angenommen und nachfolgende Vorstandschaft gewählt: Robert Katzer (Vorsitzender), Christoph Wolf (stellvertretender Vorsitzender), Andreas Durst (Kassierer), Martin Durst (Schriftführer), Christian Heller (Jugendwart), Ramona Rösch (Erste Beisitzerin) und Barbara Ley (Zweite Beisitzerin). Die Versammlung beschloss einstimmig einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von fünf Euro.Leitgedanke"Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag" Charlie Chaplins Lebensmotto war auch der Leitgedanke von Bürgermeister Strobel zur Vereinsgründung. Der Fasching sei eine jährlich wiederkehrende, wunderbare Gelegenheit, dem Ernst des Lebens für ein paar Tage ein Schnippchen zu schlagen, als Musketier oder Seeräuber durch die Straßen zu ziehen, die sonstige Lebensrolle als Schüler, Auszubildender, Angestellter oder Arbeiter abzustreifen und eine unbeschwerte Zeit zu erleben, meinte Strobel zu den neuen Vereinsmitgliedern.Eine Faschingssaison schweiße zusammen. Beim Bauen der Wagen, beim Nähen der Gewänder und bei den Umzügen entwickle sich eine Gemeinschaft, ein "Wir-Gefühl". Nicht zuletzt sei ein Faschingsverein auch eine Bereicherung für das Gemeindeleben.Damit der Fasching gelinge, sei aber auch ernsthafte Arbeit notwendig. Man müsse den Humor auch ein Stück weit ernst nehmen. "Ein guter Faschingswagen, ein tolles Gewand, das schüttelt niemand einfach aus dem Ärmel", gab Strobel zu bedenken. Auch mit der Vorbereitung allein sei es noch nicht getan. "Viele müssen diszipliniert auf jeglichen Alkohol verzichten, damit die Faschingssaison funktioniert", betonte er, bevor er dem Verein zu seinem viel versprechenden Beginn gratulierte.Spende für den Kindergarten in Kissendorf(Artikel vom 11.06.2010 aus dem Mitteilungsblatt)Der Faschingsclub Kissendorf e.V. brachte dieses Jahr zu den ersten Sommertagen eine besondere Überraschung in den Kindergarten St. Mauritius in Kissendorf. Mit der Spende in Höhe von 500 EUR möchten die Mitglieder des Faschingsclubs schon den kleinsten Bürgern des Bibertals eine Freude bereiten. Sie erhoffen sich durch weitere Vereinsaktivitäten und die Ausrichtung der "2. Bibertaler Partynächte" mit dem 10-Jährigen Jubiläum der Isartaler Hexen vom 29. - 31. Oktober2010 noch weitere Wünsche der kleinen und großen Bibertaler erfüllen zu können. Den Scheck nahmen die Kinder und die Erzieherinnen des Kindergartens gerne entgegen. Im Foto von links: Petra Karg (Erzieherin), Eva-Maria Ertl (Kindergartenleiterin), Andreas Durst (1. Vorstand des Faschingslcub Kissendorf e.V.), Christoph Maier (Beisitzer des Faschingsclubs Kissendorf e.V.), Christian Heller (Jugendwart des Faschingsclubs Kissendorf e.V.) und Anja Heiligmann (Erzieherin) mit einigen Kindern des Kindergartens Kissendorf.